Auch der Geschmacksinn könnte theoretisch mit Hilfe der Esthersäuren getäuscht werden, so wie das bei dem Geruchsinn schon seit einiger Zeit auch praktiziert wird.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, daß der Verbraucher sich jemals ein Papier- oder Plastikstückchen in den Mund steckt, das mit einem dieser naturidentischen Aromastoffe getränkt ist, um zu erfahren, wie der neueste Instant-Kartoffelbrei einer namhaften Marke schmeckt. Eine, auch aus hygienischeren Gründen, nicht unbedenkliche Aktion.

Proben eines neuen Lebensmittelerzeugnisses einer Print-Anzeige beizulegen wäre auch nicht empfehlenswert, aufgrund des Volumens.

Somit beschränkt sich das Werben mit Trink- oder Essensproben heute auf den Einsatz am P.O.I. (Point of interest) oder P.O.S. (Point of sale), wie das jeder von uns schon einmal beim Einkauf im Supermarkt oder bei einer Weinprobe erlebt hat.

Ausführliche Infos zum Geschmacksinn können Sie hier abrufen.