Fühlen

Wenig oder überhaupt nicht wird der Tastsinn von der Werbung genutzt. Und wenn, bei welchen Produkten wäre das sinnvoll ? Schleifpapier ? In der Mode als Stoffprobe ? Beides erscheint wenig gewinnbringend, da es eigentlich in keinem direkten Zusammenhang zum eigentlichen Nutzen des Produktes steht. Ein Stück Stoff steht nicht für den Eindruck, den ein vollständiges Kleidungsstück vermittelt. Und ein beigeklebtes Stückchen Schleifpapier würde wohl kaum zum Probeschleifen benutzt, außerdem würde eine solche Werbeaktion in keinem angemessenem Kosten-Nutzen Verhältnis stehen.

Das Fühlen oder auch das Schmecken gehören zu den Sinnen, die eher durch den P.O.I oder P.O.S. stimuliert und gesteuert werden als durch die Werbung. Innerhalb der Werbung ist dies nur über Schlüsselreize möglich. Allein durch das Stilmittel der visuellen und akustischen Kompension, lassen sich durch Schlüsselreize die gelernten Sinneseindrücke durch vorhandene Erfahrungen beim Betrachter ersetzen und so das Gefühl und den Geschmack ansprechen.

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